Gegen Umweltverschmutzung, Armut und Klimawandel!
10 Mrz
Das Konzept der Nachhaltigkeit (engl. „Sustainability“) geht bis ins 16. Jahrhundert zurück und kommt ursprünglich aus der Forstwirtschaft. Hier realisierte man zum ersten Mal, dass das komplette Ausbeuten eines regenerierbaren ökologischen Systems nicht nur der Umwelt selber schaden würde, sondern auch die Einnahmen der Ausbeuter langfristig einschränken könnte. So beschloss man, nur noch so viel Bäume zu fällen und neue zu pflanzen, dass genug Bäume nachbleiben würden, um sich auf lange Sicht immer wieder regenerieren und damit auch nachfolgenden Generationen noch die Möglichkeit der Weiternutzung zu bieten.
Der Begriff selber wurde durch eine 1713 veröffentlichte Publikation von Hans Carl von Carlowitz etabliert, der hier zum ersten Mal die „nachhaltige Nutzung“ von Wäldern beschrieb und erklärte.
Heute ist der Umweltaspekt deutlich in den Vordergrund getreten, denn wer sich die heutige rücksichtslose Ausbeutung der Natur anschaut, der sieht, dass vielen selbst der ökonomische Aspekt der Idee inzwischen völlig abhanden gekommen ist, doch da die meisten Industriellen auf dem ökologischen Ohr taub sind, hat man hier immer noch einen Weg, um sie doch zum Zuhören zu bewegen. Generell wird das Konzept der Nachhaltigkeit seit den 70ern auch in bezug auf das globale Gleichgewicht und den Naturschutz verwendet. Nachhaltigkeit heißt heute, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen, um den globalen Herausforderungen der Zukunft zu begegnen und unseren Kindern und Enkelkindern so ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen.
Da es kein allgemeingültiges Rezept gibt, werden kreative Ideen vieler Leute benötigt. Für die Sicherung der Zukunft geht es bei der Nachhaltigkeit heute in erster Linie um Innovationen, erneuerbare Energien und Klima, Landwirtschaft und Ernährung, aber auch um Bildung, Integration, Familienpolitik und natürlich auch um Staatsverschuldung, Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit.
Schlagwörter: Bildung, Familie, Forstwirtschaft, globales Gleichgewicht, Innovationen, Klima, kreative Ideen, Natur, Naturschutz, ökologisch, ökonomisch, regenerierbar, sozial, Staatsverschuldung, Umweltaspekt, UN, WirtschaftKlimawandel: Europa muss mit kälteren Wintern rechnen: Wird es in Europa kälter, weil das Meereis schmilzt oder ... http://t.co/Q9nRYo5U 8.2.2012
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